Stadtteil-Begehung Neckargartach

Die Freien Wähler hatten zu einer Stadtteilbegehung des Teilortes Neckargartach eingeladen. Dazu hatten sich rund 60 interessierte Bürger aus Neckargartach zu einem Rundgang eingefunden. Der Fraktionsvorsitzende und Stadtrat Heiner Dörner begrüßte die respektable Runde vor dem Bürgeramt und übergab dann an seinen Kollegen Herbert Burkhardt. Dieser mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertrauter Stadtteilbewohner führte die Bürger an kritische Punkte im Teilort.

Gleich am Bürgeramts-Vorplatz wurde der Wunsch nach der Aufstellung von Fahrradständern vorgetragen, z.B. direkt hinter der Bushaltestelle. Der langjährige Wunsch der Freien Wähler in jedem Teilort die Stelle eines Stadtteilmanagers, eine Art von „Kümmerer“, einzurichten, war allgemeiner Wunsch der Teilnehmer. Dieser „Kümmerer“ könnte schnell und unbürokratische solche kleineren Wünsche der Bürgerschaft versuchen zu verwirklichen.

Wie überall herrscht im Straßennetz des Teilortes eine generelle Parkierungsnot. In diesem Zusammenhang wurde die geschlossene untere Garagenebene der Parkierungsanlage am Neckar als Schildbürgerstreich bezeichnet. Das städtische Argument „Hochwasserproblematik“ sei an den Haaren herbeigezogen und geradezu ein Treppenwitz. In der Kirchbergstraße (Große Wiese) und am Leinbach-Center sollten weitere Parkierungsstände eingerichtet werden.

Die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen für den Ortsteil, eine Art Handwerkerhof, die Leerstandsproblematik und die Abschrankungseinrichtung zur Gehbeschränkung an einem maroden Holzsteg waren beim anschließenden Beisammensein im Bürgeramt bei einem Getränk weitere Diskussions- und Anregungspunkte.
Die neben Burkhardt und Dörner auch anwesenden Stadträte/in der Freien Wähler, Bettina Köhnle und Fritz Kropp, sagten zu, die Anregungen aus der Bürgerschaft durch Anfragen und Anträge an die Verwaltung in Angriff zu nehmen.

Von Heiner Dörner

29. März 2017